Warum ?

Warum warten die Menschen immer häufiger bei sich anbahnenden oder bestehenden Konflikten bis es zum Eklat kommt? Immer mehr Unternehmen haben Probleme mit ungelösten Konfliktsituationen, die extrem hohe Kosten verursachen. Durch unterschwellige Konflikte wird wertvolle Arbeitszeit vergeudet.
Konfliktmanagement  - Lösungen finden mit Streitgut
Mobbing ist an der Tagesordnung. Chefs können nicht mit ihren Angestellten umgehen, genauso ist es andersherum. Der Frustpegel steigt auf allen Seiten, der Alkoholkonsum vieler Orten  auch und das Rad dreht sich immer schneller und ist unweigerlich irgendwann nicht mehr aufzuhalten.

Auch an Schulen ist dieses Defizit an Streitkultur ein erhebliches Problem. Schüler mobben sich gegenseitig, weil Sie keine andere Alternative zur Frustbeseitigung angeboten bekommen. Lehrer stehen oft kurz vor dem Burnout, weil Sie selbst keine Hilfe zur Selbsthilfe an die Hand bekommen.

Streitgut - Der Weg aus der Konfliktfalle


Mediation stößt oft an Ihre Grenzen, da die Grundvoraussetzung hierfür eine gewisse Bereitschaft auf beiden Seiten aufeinander zuzugehen verlangt und dies ist nur möglich solange die Parteien nicht vollkommen auseinander gedriftet sind.
Meist sind jedoch die Fronten verhärtet, das Gespräch verstummt.

Die heutige Gesellschaft verlangt zunehmend, dass man sich zweiteilen soll. Wer das perfekt durchhält, der hat seinen Beruf verfehlt, es sei denn er ist bereits Schauspieler und inszeniert diese Zweiteilung nur auf der Bühne oder vor der Kamera. Da jedoch die wenigsten diesen Beruf haben, entsteht eine  Dauerbelastung, die auf Kosten der Gesundheit geht.
Aber wer möchte seine Gesundheit schon seinem Chef, seinem Kollegen oder der Schule opfern.Konfliktmanagement  - Lösungen finden mit Streitgut


Aus diesem Grund spricht viel für ein kontrolliertes Abfackeln des Pulverfasses. Macht zwar immer noch viel Staub und Ruß, aber die Schäden sind wesentlich überschaubarer und vor allem wieder reparabel. Viele Konflikte, egal ob im  Geschäfts-, Schul- oder Privatbereich müssten nicht zum unabwendbaren Bruch führen, wenn nicht zu spät reagiert worden wäre.

“Ich rede nicht gern mit Leuten, die stets meiner Meinung sind. Eine Zeit lang macht es Spaß mit einem Echo zu sprechen, auf Dauer aber ermüdet es.

(Thomas Carlyle, 1795-1881, schott. Philosoph, Schriftsteller)


Die enorme Zunahme des Burnout-Syndroms unterstreicht die Notwendigkeit wieder viel früher damit anzufangen konstruktiv miteinander zu reden.

Und zwar reagiert im wörtlichen Sinne: Ein Baum befreit sich im Herbst von seinem Ballast, seinen Blättern, nur so kann er den harten Winter überleben.
  – Wenn man Konflikte erfolgreich löst, hat man hinterher auch seinen Ballast abgeworfen, jedoch nur wenn dabei die Regeln beachtet werden, denn ansonsten wirft man den Ast ab, auf dem man gerade selbst sitzt!

“Besser laut ein kurzer Zank als lang heimlich zankhaft.

(Friedrich Rückert, 1788-1866, dt.Dichter)



 

In Frieden leben, warum ist das so schwer?
Weil wir viel zu wenig streiten!

Deshalb .........streiten will gelernt sein!